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Führung durch Körpersprache

Mit Körpersprache Profil zeigen

Tina, Führungskraft und noch ganz neu in ihrer Rolle, kommt aufgeregt in ihr erstes Meeting: „Guten Morgen, Kai. Äh, wir haben das Projekt gewonnen, und, äh, du könntest die Verantwortung für das Projektcontrolling übernehmen.“ Kai, einen Kopf größer als Tina und schon länger im Unternehmen als sie, grummelt: „Hm, damit habe ich jetzt nicht gerechnet.“ Tina zieht den Kopf ein und die Schultern hoch und erwidert leise: „Ich dachte, du freust dich. Äh, das wäre doch eigentlich eine tolle Chance für dich.“ Kai erwidert lustlos: „Ja schon, aber die vielen Überstunden, bis alles läuft …“. So zieht sich das Gespräch noch eine ganze Weile. Zwar kann Tina Kai schlussendlich für die Aufgabe gewinnen, jedoch ist sie nach dem Gespräch fix und fertig.

Was hat sie falsch gemacht?

Wer es nicht schafft, auch mit seiner Körpersprache zu überzeugen, hat unerwartete Widerstände zu überwinden. Stellen Sie sich einen Mann mit eingezogenem Kopf und hängenden Schultern als James Bond vor. Schwierig, oder? Präsenz und Profil passen nicht.

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Subtext – oder was wir zwischen den Zeilen sagen

 

Über die Tücken beim Lesen zwischen den Zeilen

Ob beim Pitch, bei einem Bewerbungsgespräch oder in einer Besprechung, wie Sie Ihren Standpunkt vertreten, entscheidet oft darüber, ob man Ihrer Aussage Vertrauen und Gehör schenkt.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Vorstand eines Unternehmens und müssen über ein erfolgskritisches Projekt entscheiden.

Ein Projektleiter stellt den Projektantrag mit einer PowerPoint vor. Der Mann ist nervös, aber als er über die Planung spricht, wirkt er geradezu fahrig. Er weicht Ihrem Blickkontakt aus, geht immer wieder durch das Beamerbild, räuspert sich und zögert immer wieder beim Nennen von Zahlen. Als Sie sich nun zurücklehnen und diese Zahlen hinterfragen, geht der Projektleiter in Verteidigungsstellung und reagiert, als hätten Sie ihn angegriffen. Hand aufs Herz: Wie groß ist Ihr Vertrauen als Entscheider, dass die Planung solide und das Projekt bei diesem Projektleiter in guten Händen ist?

Nun schlüpfen Sie in die Haut des Projektleiters, der ungern vor Publikum spricht. Sie sind sich der Bedeutung des Projekts für das Unternehmen und der Risken sehr bewusst. Sie sind vorsichtig im Umgang mit Prognosen, weil Sie keine falschen Erwartungen schüren möchten. Sie haben Ihre Zahlen natürlich mehrfach geprüft. Das Nachfragen empfinden Sie als Misstrauen in Ihre Arbeit.

Bei solchen Fehlschlägen in der Kommunikation droht unserem fiktiven Projekt die Schieflage, bevor es begonnen hat. Widersprüchliche Signale sind ein wesentlicher Faktor im Scheitern von Kommunikation.

 

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5 Tipps wie man Lampenfieber in den Griff bekommt

 

Mal ganz wissenschaftlich: 5 Tipps wie man Lampenfieber in den Griff bekommt

Ob Pitch, Präsentation oder Vorstellungsgespräch: Lampenfieber kennen wir alle. Wenn man darüber spricht, winken Freunde und Kollegen oft ab: „Da muss man durch!“ Stimmt. Aber es geht bei diesen Terminen um Dinge, die uns wichtig sind. Das verrät uns unser Körper – durch Stress und Lampenfieber. Sie sind natürliche, wissenschaftlich erklärbare Schutzreaktionen. Und die Wissenschaft verrät uns auch, was wir tun können, damit uns ihre Reaktionen nicht etwa im entscheidenden Moment ein Bein stellen.  

„Die größte Waffe gegen Stress ist unsere Fähigkeit, zwischen Gedanken zu wählen.” –William James.

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Mehr als die Summe unserer Teile

pic_200x200_web_unmo%cc%88glich-kopie»Sei einfach du selbst!« ist der Ratschlag, den wir immer wieder hören, bevor wir uns in eine Situation begeben sollen, bei der uns mulmig ist: freies Reden, eine Präsentation auf der Bühne oder ein wichtiger Termin, bei dem wir durch sicheres Auftreten glänzen wollen. Authentizität ist da eine beliebte und viel zitierte Zauberformel für Erfolg. Und das hat seinen Grund: Wir wollen uns auf andere verlassen können. Wir glauben, unsere Chance, dass jemand vertrauenswürdig ist und hält, was sie | er verspricht, ist höher, wenn er auf uns echt wirkt. Das sieht auch der Kunde so. Und wie wir ordnet auch er die Welt deshalb gern in »echt« und »falsch«. Fragt sich nur: Wie ist man denn eigentlich »echt«?

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Ach, Sie waren das?

pic_1085x150_web_fischeFotolia: © Mikael Damkier

Es passiert immer wieder: Unser Gegenüber schaut erwartungsfroh drein. Aber – peinlich, peinlich – sein Gesicht sagt uns nichts. Aber auch gar nichts. Businesskleidung? Normal. Haarschnitt, einmal Standard, rechts gescheitelt. Und die Brille? Ein aktuelles Intellektuell-Modell. Wir schwimmen – ohne Rettungsring auf weiter See – bis sich das Gegenüber erbarmt und uns ein Stichwort liefert.

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In der Kürze liegt mehr als nur Würze

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In der Kürze liegt die Würze. Die Handlung eines abendfüllenden Spielfilms in sechs Sekunden? Geht nicht, denken Sie? Vielleicht doch. Diesen interessanten Versuch unternimmt die tatsächlich sehr erfolgreiche Teaser-Premiere von Wolverine 3D, einer Hollywoodproduktion, die am 26. Juli in die US-Kinos kommt.

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Gekonnt kontern

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Jedes Mal, wenn Herr P. die Bühne betritt, weiß er: Auch dieser Auftritt wird ein böses Ende nehmen. Stichwort um Stichwort, auf das er reagiert, reitet er sich tiefer in den Schlamassel. Fühlen Sie sich manchmal wie Herr P. und sehen sich nicht zur kniffligen Präsentation, sondern zur eigenen Hinrichtung schreiten? Trösten Sie sich, zwischen Ihnen und Herrn P. gibt es einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied.

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Kleine Schritte, große Wirkung

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Oft gehört und viel zitiert: Um erfolgreich zu sein, muss man sich von der Masse absetzen. Auch immer wieder gern zitiert: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Gesagt, getan, man ist ja willig. Man poliert seine Alleinstellungsmerkmale auf Hochglanz und steht früh auf. Nur was tun, wenn es vom Erfolg noch ein bisschen mehr sein darf?

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Auf den Punkt gebracht?

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Müde und bepackt schleppen sich Messebesucher zurück ins Büro, die Taschen vollgestopft mit Papier und die Ohren mit Gerede. Im Büro wandern Broschürenberge und Messekataloge – nach ein paar schuldbewussten Wochen – oft ungesehen in den Mülleimer. Wer hat schon die Zeit, sie durchzuarbeiten? Und was bleibt von der Botschaft des Ausstellers haften? Gute Frage.

Als Messebesucher sind wir auf der Suche nach schnellen, handlichen, einprägsamen Infoformeln. Bekommen? Tun wir die selten.

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Zeit? Vergeht. Schnell? Manchmal.

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Auch wenn es in Walter Mischels Marshmallow Experiment um etwas ganz anderes ging, eines beweist es anschaulich: Wie grässlich lang sich die Zeit zieht, wenn nichts passiert.

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